Museum für Kinder - Kunstsammlungen der Veste Coburg
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  • Ort: Coburg
  • Entfernung vom Hotel: 36km

Die Veste Coburg, auch „Fränkische Krone" genannt, erhebt sich mit ihren gewaltigen Mauern und Türmen hoch über der Stadt. 1056 erstmals urkundlich erwähnt, fallen die Anfänge der heutigen Burganlage in staufische Zeit. Eine kulturelle Blüte erlebte die Veste zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Schloß der sächsischen Kurfürsten. Seit dem 19. Jahrhundert erfolgten Umgestaltungen und Ergänzungen im Sinne der Burgenromantik, und die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha richteten dort Kunstsammlungen von Weltrang ein. Dazu gehören neben dem Kupferstichkabinett, das zu den größten in Deutschland gehört, eine Sammlung mit kostbaren venezianischen Gläsern und Gläsern des Barock, eine historische Jagdwaffensammlung und eine Rüstkammer mit Beständen vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Weitere Glanzstücke sind die beiden ältesten noch funktionsfähigen Kutschen der Welt und barocke Schlitten. Bedeutende Werke altdeutscher Kunst, darunter Gemälde von Cranach, Dürer und Grünewald, sowie spätmittelalterliche Skulpturen stellen weitere Kostbarkeiten dar. Von besonderem Interesse unter den historischen Räumen sind die Lutherzimmer, in denen der Reformator 1530 ein halbes Jahr gelebt hat, das prachtvolle Jagdintarsienzimmer von 1632, eine vollständig holzvertäfelte Prunkstube und die 1504 als Festsaal der Veste entstandene Große Hofstube.
 
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